Kreis Viersen rückt im Spitzenfeld der Regionen  weiter nach vorn

Kreis Viersen rückt im Spitzenfeld der Regionen weiter nach vorn

17.01.2019

Der Kreis Viersen hat sich beim Regionenranking des Instituts für Mittelstandsforschung IfM in Bonn weiter verbessert und liegt nun in der letzten Erhebung 2017 auf dem 21. Platz von über 400 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. 2016 belegte der Kreis Viersen Platz 27 und in 2015 den 55. Platz. Die Statistik macht deutlich, dass sich der Kreis Viersen seit Jahren durch eine hohe Gründungsdynamik auszeichnet.

 Das Regionenranking NUI (Neue Unternehmerische Initiative) zeigt auf, wie viel Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner in einer Region neu angemeldet wurden. In 2017 sind dies 174,3 Betriebe je 10.000 Einwohner. Je größer diese Zahl, desto größer ist die Gründungsdynamik einer Region.

 Für die gute Gründungsdynamik im Kreis Viersen zeichnet vor allem das Startercenter NRW im Technologiezentrum Niederrhein (TZN) in Kempen verantwortlich. Dort unterstützt Existenzgründungsberater Karlheinz Pohl Firmengründer auf dem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit. „Eine Strategie ist wichtig, die Firmengründer müssen ein Gespür für die Interessen ihrer Kunden entwickeln", erläutert Pohl die Beratung, die von vielen Existenzgründern geschätzt wird. Alle drei Jahre lässt Pohl das von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Kreis Viersen finanzierte Startercenter im TZN nach den NRW-Qualitätsanforderungen zertifizieren.

 Wie schneiden die benachbarten Regionen am Niederrhein bei diesem Ranking ab? Der Rhein-Kreis Neuss belegt Rang 41, Krefeld liegt auf Position 48 und Mönchengladbach auf Rang 36. Der Landkreis Kleve erreicht Platz 82, und der Landkreis Wesel Rang 209.

Spitzenreiter des Regionenranking ist die Stadt Offenbach am Main mit einem NUI-Indikator von 275,9. Tabellenletzter ist der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit einem Indikator von 64,5 Betrieben je 10.000 Einwohner.

 Gründungen und Neuansiedlungen verändern die Unternehmenslandschaft in einer Region und sind Ausdruck eines attraktiven Wirtschaftsumfelds, das Unternehmertum und Selbstständigkeit begünstigt. Zur Bestimmung der regionalen Gründungsneigung berechnet das IfM Bonn seit 1998 jährlich das so genannte NUI Regionenranking. Als neue unternehmerische Initiative in einer Region werden nicht nur Existenzgründungen, sondern auch Betriebsgründungen, Übernahmen und Zuzüge von Gewerbebetrieben sowie Aufnahmen einer gewerblichen Nebenerwerbstätigkeit herangezogen.


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