Qualitätsprädikat für das TZN

27.07.2018

Foto: Andrea Glaser (Geschäftsführerin BVIZ), Landrat Dr. Andreas Coenen, Volker Rübo (Bürgermeister Kempen) und Dr. Thomas Jablonski, Geschäftsführer des TZN. Bildhinweis: TZN/Andreas Baum

Technologiezentrum in Kempen erhält die Auszeichnung „Anerkanntes Innovationszentrum"


Das Technologiezentrum Niederrhein (TZN) in Kempen hat die Auszeichnung „Anerkanntes Innovationszentrum" erhalten. Das Qualitätsprädikat wurde dem TZN durch den Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren (BVIZ) verliehen. „Die Auszeichnung belegt, dass im TZN hervorragende Arbeit geleistet wird, die den höchsten Qualitätsstandards entspricht", sagte Landrat Dr. Andreas Coenen bei der Übergabe der Urkunde durch Andrea Glaser, Geschäftsführerin des BVIZ. „Mit dem Startercenter im TZN wurden rund 750 Unternehmen gegründet und damit viele Arbeitsplätze geschaffen", so Dr. Coenen weiter.

Das Technologiezentrum hatte sich für das Auditierungsverfahren entschieden, weil das Prüfsiegel einen Qualitätsstandard des Leistungsangebotes von externer Seite dokumentiert. „Dies fördert die Transparenz bei Kunden, Gesellschaftern, Initiativen und Akteuren der Region und schafft Vertrauen und Akzeptanz", sagt TZN-Geschäftsführer Dr. Thomas Jablonski. Das Verfahren helfe auch, die eigenen Leistungen und Angebote zu kontrollieren und weiter zu entwickeln.

Viele Unternehmensgründungen gefördert

Bem Auditierungsverfahren wurden die Kompetenzen in den vier Bereichen, die als die Hauptaufgaben eines Innovations- und Gründerzentrums gelten, geprüft, so BVIZGeschäftsführerin Andrea Glaser. Dabei handelt es sich um den Existenzgründerauftrag, den Bereich Wissens- und Technologietransfer, den Wirtschaftsförderungsauftrag und den Wirtschaftlichkeitsauftrag. Über das Startercenter seien rund 750 Unternehmensgründungen gefördert worden; damit seien etwa 1700 Arbeitsplätze geschaffen worden. Rund 5500 Quadratmeter vermietbare Fläche stehen dem TZN zur Verfügung; sie sind aktuell zu 98 Prozent belegt. Derzeit gibt es 63 Unternehmen als Mieter im TZN mit rund 250 Arbeitsplätzen. Regelmäßig finden Renovierungen und Umbauten zur Steigerung der Attraktivität des Hauses statt wie die Installation von Richtfunk, die Klimatisierung des Gebäudes oder die Neugestaltung der Eingänge. Lob des Auditorenteams gab es auch für die Konferenzräume, die als „Tagungszentrum Niederrhein" nicht nur Mietern, sondern auch externen Unternehmen zur Verfügung stehen.

Intensive Vernetzung mit den Hochschulen

Wichtig für die Auditierung war laut Andrea Glaser auch die Vernetzung des TZN mit den Hochschulen der Region wie Hochschule Niederrhein, Hochschule Rhein-Waal, Hochschule Düsseldorf und Universität Duisburg. Die Fontys Hochschule Venlo unterhält im TZN einen eigenen Standort, bietet hier Studienberatung, Seminare und Sprachkurse an und hält den Kontakt zu den Unternehmen des Kreises. Über Firmenbesuche werden Kontakte zwischen Studenten und Unternehmen geknüpft. Über das Forum Mittelstand, das Innovationsforum und den Regionalkreis der Deutschen Gesellschaft für Qualität wird der Wissenstransfer in der Region gefördert. „Damit ist das TZN bei der Auditierung den qualitativen Ansprüchen des Bundesverbandes der Deutschen Innovationszentren mit vollem Erfolg gerecht geworden", so Andrea Glaser. „Mit dem Qualitätsprädikat hat das TZN einen Beleg für die Qualität seiner Arbeit und den umfangreichen Aktivitäten und somit einen repräsentativen Mehrwert erhalten. Dies stärkt sein Profil und seine Position in der Region."

Über das TZN

Das Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein in Kempen wurde 1995 gegründet. Rund 5500 Quadratmeter vermietbare Fläche stehen zur Verfügung. Die Auslastung liegt aktuell bei rund 98 Prozent. Konferenzräume unterschiedlichster Größen können gebucht werden. Für das Catering sorgt ein Bistro im Haus. Über das Startercenter werden im TZN pro Jahr rund 700 Existenz- und Gründungsberatungen durchgeführt.

Über das BVIZ

Der BVIZ ist der Bundesverband der deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren sowie Wissenschafts- und Technologieparks. Der Verband verfolgt das Ziel, Technologietransfer und Innovation sowie Unternehmensgründungen und Unternehmensentwicklungen zu unterstützen. Er hat ein einheitlich anwendbares Prüfverfahren zur Evaluierung von Innovationszentren entwickelt, das den Qualitätsanspruch des Verbandes und seiner Mitglieder unterstreicht.


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